PELLEGRINI IM KAMPF GEGEN HOSSZU

Veröffentlicht am

em2014-hp-news-22-08-bild-P

Federica Pellegrini, Italiens Ausnahmeathletin, sorgte bei dieser EM schon für einen besonderen Jubelmoment beim italienischen Publikum. Am Donnerstag sprang Pellegrini als Schlussschwimmerin der 4x200m Freistilstaffel ins Wasser. Italiens Team lag da noch viereinhalb Sekunden hinter dem Quartett aus Schweden. Pellegrini spielte auf den kompletten 200m ihre Erfahrung und Stärke aus und schaffte das Unglaubliche: Sie holte die Schwedin Stina Gardell auf den letzten Metern ein und schwamm Italien in einer schnellen persönlichen Zeit in 1:56,50 Minuten zum Sieg. Die Siegerzeit von 7:50,53 bedeutete einen neuen Meisterschaftsrekord. Pellegrini hatten die italienischen Trainer offensichtlich am ehesten zugetraut, das Feld noch von hinten aufzuräumen. Sie ist Weltrekordhalterin über 200m Freistil und das seit fünf Jahren. 2009 schwamm die Italienerin bei der WM in Rom in 1:52,98 Minuten so schnell wie noch nie eine Frau zuvor über 200m Freistil. Letztes Jahr in Barcelona musste sie sich bei den Weltmeisterschaften nur Missy Franklin (USA) geschlagen geben. Ihre größte Konkurrentin Sarah Sjöström (SWE) verzichtete heute auf ihren Start über 200m Freistil. Doch das bedeutet keine freie Fahrt für Pellegrini: Denn „Iron Lady“ Katinka Hosszu war in der 4x200m Freistilstaffel nur unmerklich langsamer als die Weltrekordlerin.

Weitere Neuigkeiten