GÄNSEHAUTMOMENTE BEIM DEUTSCHEN STAFFELSIEG

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So laut wie heute war es noch nie im Velodrom. Als Paul Biedermann, Schlussschwimmer der 4x200m Freistilstaffel anschlug, tobte das heimische Publikum: das zweite Schwimm-Gold für den Gastgeber! Dabei sah es lange Zeit nicht so aus, als würden die vier deutschen Schwimmer den Heimvorteil nutzen können. Frankreich und Polen lagen dank starker Schwimmer wie Jeremy Stravius (FRA) und Yannick Agnel (FRA), beziehungsweise Pawel Korzeniowski (POL) lange vorne. Deutschland war nach 400m nur auf dem siebten Platz. Als die dritten Schwimmer im Wasser waren, veränderte sich das Feld jedoch zunehmend: Frankreich verlor an Vorsprung, Russland schob sich auf den zweiten Platz und Clemens Rapp übergab für Deutschland als Dritter. Schlussschwimmer Paul Biedermann, der sogar auf seinen 100m Freistilstart verzichtete, um fit für die Staffel zu sein, schwamm dann immer näher an die beiden führenden Nationen heran. Auf der letzten Bahn überholte Biedermann unter frenetischem Jubel des deutschen Publikums den Russen Alexander Sukhorukov und schlug mit einer Siegerzeit von 7:09,00 Minuten an. Biedermann war damit der schnellste Schwimmer im Staffelfinale in 1:44,95 Minuten. Die vier deutschen Schwimmer Robin Backhaus, Yannick Lebherz, Clemens Rapp und Paul Biedermann lagen sich in den Armen und ließen sich von dem begeisterten Publikum feiern. Nach der Siegerehrung drehte das Quartett eine Runde um das Becken und wurde mit Laola-Wellen, Jubelschreien und Tänzen begrüßt. „Die DSV-Jugend ist der Wahnsinn“, sagte Biedermann, „die laute Unterstützung hat uns wirklich nach vorne gepeitscht. Staffeln machen einfach deutlich mehr Spaß!“

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