Finaler Tag der BLN 2014

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Heute geht die 32. LEN Europameisterschaft im Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen und Synchronschwimmen zu Ende. Nach zwölf aufregenden Tagen in der SSE und im Velodrom verabschieden sich nicht nur die Athleten und Trainer, sondern auch die Verantwortlichen von einer gelungenen Veranstaltung. „Die Stimmung war außerordentlich“, sagte Dr. Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes, bei der heutigen Abschlusspressekonferenz. „Das Velodrom hat gezeigt, dass es großen Schwimmsport beherbergen kann.“ Im Berliner Velodrom wurde das erste Mal ein portables Schwimmbecken in einer Radrenn-Arena aufgebaut. Gelohnt hat sich der Aufwand jedoch ganz offensichtlich – die Atmosphäre in dem ovalen Stadion während der Finals war beeindruckend. Rikke Möller Pedersen (DEN), zweifache Goldgewinnerin hier in Berlin, war beeindruckt von der Halle: „Es sieht alles sehr schön aus. Es ist wirklich Platz für eine Menge Zuschauer.“ Ihre Teamkollegin Jeanette Ottesen Gray (DEN) stimmte ihr zu: „Das Velodrom ist ein guter Veranstaltungsort. Das Schwimmbecken gefällt mir sehr.“ Dass ihr das Berliner Wasser liegt, zeigte sich bei ihrem Sieg über Sarah Sjöström (SWE) im 100m–Schmetterling-Rennen. „Ich habe nicht damit gerechnet zu gewinnen. Ich verstehe nicht, wie ich es schaffen konnte, Sarah zu besiegen.“ Heute schwammen die Däninnen mit der 4x100m Lagenstaffel einen neuen Europarekord in 3:55,62 Minuten. Auch LEN-Präsident Paolo Barelli zog ein positives Fazit: „Das Event hat den Bekanntheitsgrad des Schwimmsports enorm erhöht.“ Das Medieninteresse sei sehr hoch gewesen, genauso wie die Zuschauerzahlen. An fast allen Tagen war das Velodrom während der Finalabschnitte komplett ausverkauft und die Stimmung – auch dank der DSV-Jugend – überwältigend. Nach der letzten Veranstaltung überreichte Dr. Christa Thiel die LEN Flagge an David Sparks, Generalsekretär des britischen Schwimmverbandes. Wir sehen uns in zwei Jahren in London!!

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