Geschichte

Die LEN European Swimming Championships blicken auf eine bereits lange Tradition zurück. Nach der ersten Veranstaltung 1926 in Budapest feiert Sie nun 2014 in Berlin ihre bereits 32. Auflage. Ein Highlight aus deutscher Sicht war dabei unter anderem die in 2002 ausgetragene Veranstaltung.

Rückblick: 26. Europameisterschaften 2002 in Berlin

Eine regelmäßig ausverkaufte und stimmungsvolle Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark sowie ein Templiner See als perfekte Austragungsstätte der Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen bildeten die Kulisse der 26. Europameisterschaften im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Freiwasserschwimmen vom 25. Juli bis 4. August 2002 in Berlin. Insgesamt wurden 2002 in Berlin 57 EM-Titel unter knapp 800 Athleten aus rund 40 Nationen vergeben.

Schon damals an Bord: das TV. Rund 100 Stunden übertrug das Fernsehen von den spannenden Wettbewerben – ein Rekord im Bereich der Übertragungszeiten.

Und noch heute ein Motiv, das Emotionen weckt: Die Tränen von Franziska van Almsick nach ihrem Weltrekord über 200 m Freistil. Es war das wohl emotionalste Comeback des gesamten Jahres 2002. Van Almsicks Weltrekord war einer von insgesamt fünf Weltkorden der 26. kontinentalen Titelkämpfe. Hinzu kamen noch fünf weitere Europarekorde. Damit untermauerte die Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark schon damals ihren Titel als „Rekordstätte“.

Van Almsick hatte mit ihren fünf Titeln (2x Einzel, 3x Staffel) auch einen maßgeblichen Anteil am deutschen Triumph im Medaillenspiegel bei den Schwimmwettbewerben mit zehn Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen. Auch im Wasserspringen setzten die DSV-Aktiven mit vier Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen die Maßstäbe, sodass am Ende der Europameisterschaften das deutsche Team auch im Gesamt-Medaillenspiegel triumphierte (14/12/9).

Erfolge, die das EM-Maskottchen „Drops“ mit den DSV-Athleten auch zwölf Jahre später gerne wieder in einer ähnlich emotionalen Atmosphäre feiern würde!

Alle EM-Austragungsorte seit 1926

1. 1926 Budapest, HUN

2. 1927 Bologna, ITA

3. 1931 Paris, FRA

4. 1934 Magdeburg, GER

5. 1938 London, GBR

6. 1947 Monte Carlo, MON

7. 1950 Wien, AUT

8. 1954 Turin, ITA

9. 1958 Budapest, HUN

10. 1962 Leipzig, GDR

11. 1966 Utrecht, NED
12. 1970 Barcelona, ESP

13. 1974 Wien, AUT

14. 1977 Jönköping, SWE

15. 1981 Split, YUG

16. 1983 Rom, ITA

17. 1985 Sofia, BUL

18. 1987 Straßburg, FRA

19. 1989 Bonn, FRG

20. 1991 Athen, GRE

21. 1993 Sheffield, GBR

22. 1995 Wien, AUT
23. 1997 Sevilla, ESP

24. 1999 Istanbul, TUR

25. 2000 Helsinki, FIN

26. 2002 Berlin, GER

27. 2004 Madrid, ESP

28. 2006 Budapest, HUN

29. 2008 Eindhoven, NED

30. 2010 Budapest, HUN

31. 2012 Debrecen, HUN


eigenständige Europameisterschaften Synchronschwimmen
1974 Amsterdam, NED
2012 Eindhoven, NED

eigenständige Europameisterschaften Wasserspringen
2009 Turin, ITA
2011 Turin, ITA
2012 Eindhoven, NED
2013 Rostock, GER

eigenständige Europameisterschaften Freiwasserschwimmen
1989 Starigrad, YUG
1991 Terracina, ITA
1993 Slapy Dam, CZE
2008 Dubrovnik, CRO
2011 Eilat, ISR
2012 Piombino, ITA

eigenständige Europameisterschaften Wasserball
1999 Florenz, ITA
2001 Budapest, HUN
2003 Kranj, SLO
2006 Belgrad, SRB
2008 Malaga, ESP
2010 Zagreb, CRO
2012 Eindhoven, NED